27. April 2017

Jennifer Rostock 2 – Lichtdesign

Benjamin Pütter mit Jennifer Rostock im Haus Auensee in Leipzig. Benjamin Pütter mit Jennifer Rostock im Haus Auensee in Leipzig. © Markus Wilmsmann

Benjamin Pütter hat an seiner Schule die ersten Erfahrungen mit Bühnenlicht gesammelt – jetzt ist er als Lichtdesigner auf Tour mit Jennifer Rostock.

Und er hat sich gemeinsam mit Stpehan Kolbe, dem technischen Leiter der Tour, ein pfiffiges Setup ausgedacht: Hauptattraktion sind jede Menge Gabionen, die man normalerweise mit Steinen gefüllt aus dem Gartenbau kennt. Diese werden mit eigens entwickelten LED-Stripes illuminiert.

Dazu noch einige Robe Spiider, Pointe und BMFL (alle vom technischen Dienstleister TSE AG) und fertig ist ein Bühnendesign, mit dem man die Hütte abreissen kann, aber auch balladeskere Klänge gefühlvoll untermalen.

Frontlicht von der Seite

Die kaltmetallische Gitterästhetik setzt sich an beiden Sidefillpositionen in den Gitterpaletten fort: schlitte Gitterpaletten, die neben den Sidefills für die Band auch mit dem gesamten „Frontlicht“ versehen sind, das hier eher aus einer Gassenposition abgefeuert wird. Damit wirkt Benjamin Pütter der „Verschmutzung“, wie er es nennt, durch massenhaftes Frontlicht von vorne entgegen und es bleibt viel mehr Raum für das eigentliche Effektlicht.

Und noch ein Clou: Das gesamte Design ist modular angelegt, um sich den wechselnden Venues mit ihren unterschiedlichen Platzverhältnissen anpassen zu können.

  Lichtdesign für Jennifer Rostock – Interview mit Benjamin Pütter

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Autor: Markus Wilmsmann