30. August 2012

Tom Petty: Interview mit FoH-Mann Robert Scovill

 

Tom Petty AufmacherRobert Scovill arbeitet seit 2005 mit dem Venue-SystemRobert Scovill hat in seiner 27-jĂ€hrigen Laufbahn KĂŒnstler wie Prince, Def Leppard, Rush, Matchbox Twenty sowie Tom Petty and the Heartbreakers betreut. Interessanterweise ist er zudem Senior Market Spezialist bei der Firma AVID, hĂ€lt Seminare zum Thema Sound Engineering und arbeitet im Studio. Ein Besuch in der Kölner Lanxess Arena brachte spannende Einblicke in seinen Job als Mischer und Produktentwickler der Venue-Serie. 

Robert ScovillRobert ScovillEventElevator: Hallo Robert, erzĂ€hle uns doch was ĂŒber Dein Setup.

Robert Scovill: Gerne, wo willst Du beginnen? Wir benutzen ein sehr simples Mikrofon-Besteck auf der Tour. Die Leute sind immer erstaunt, wenn Du das erzĂ€hlst, jeder erwartet gerade bei Tom Petty Vintage und esoterisches Besteck.  An den Drums ist es eine Kombination aus Beta 91 und Beta 52 an der Kick, SM 57 an der Snare, dynamische Sennheisers an den Toms. Das Einzige was wirklich anders ist, ist das Rode NT4 als Overhead, zusammen mit einem Paar AKG 414. Diese Kombination macht einen Großteil des Schlagzeugsounds aus. Die AKGs gehen direkt im Venue auf einen Eventide-Roomsimulator-PlugIn. Der Mix steht auf 100 Prozent und das benutze ich als Schlagzeughall. Funktioniert richtig gut mit dem Stereosetup des Rode NT 4 zusammen.  Den Schlagzeug-Mix beginne ich eigentlich immer mit den Overheads, dann kommen die einzelnen Mics dazu.

EventElevator: Komprimierst Du die Overheads auch stark?

Robert Scovill: Nein, nur ein bisschen, sonst wĂŒrde ich mir zuviel von dem BĂŒhnensound in die Overheads holen. Im Studio auf jeden Fall, da hast Du eben nicht die gesamte Umgebung mit auf den Spuren. Es ist bezĂŒglich der Kompression nicht dasselbe Vorgehen. Aber vom Mixen her sind sich BĂŒhne und Studio sehr Ă€hnlich fĂŒr mich. Da das Rode mit einem XY-Verfahren arbeitet, kann ich hart links/rechts pannen. Eigentlich kommt dann ein breites Mono heraus, viel mehr oder breiter will ich es im Live-Betrieb auch gar nicht.

Rode NT4 als Overhead, zusammen mit einem Paar AKG 414Rode NT4 als Overhead, zusammen mit einem Paar AKG 414EventElevator: Besonders wichtig sind die Gitarrensounds bei Tom Petty, gibt es da Überraschungen?

Robert Scovill: Nein, gar nichts. Keine abgeschlossenen Boxen, kein nichts. Mike Campbell benutzt einen Princeton und einen Deluxe-Amp. Zwei SM 57 und das war es. Die sind einfach den ganzen Abend an und er macht seinen Gitarrensound auf der BĂŒhne. Kein EQ auf den 57ern. Wir haben vor Jahren mit Vox AC 30 in isolierten Boxen experimentiert und sonst auch wilde Kombinationen ausprobiert. „Back to the Basics“ klingt bei der Band einfach am besten. Tom benutzt zwei Fender Vibro King, auch mit zwei SM 57 mikrofoniert. Wir haben uns eine ganze Weile mit der Positionierung auseinandergesetzt und es hat sich gelohnt. Das Piano, ein 9 Fuß Grand Piano, wird mit einem Earthworks Piano PickUp System und zwei Audix-Mikrofonen abgenommen. Der Trick dabei ist, die Mics zu muten, wenn sie nicht gebraucht werden. Deshalb ist zusĂ€tzlich ein Humbucker-PickUp verbaut, der nur dazu dient, die Gates zu öffnen.

FĂŒr die Vocals benutze ich Telefunken M 80 und bin sehr glĂŒcklich damit. Ich habe benötigte ein sehr empfindliches Mikro, das aber zugleich ein sehr enges Pattern in den oberen Frequenzen aufweist. Als Telefunken in den USA angefangen hat, das dynamische M 80 mit genau diesen Attributen zu verkaufen, war ich ein dankbarer Abnehmer. Vorher war es immer der Tanz, die Vocals gegen das  echt laute Schlagzeug abzugrenzen. Zum Schluss noch die Orgel, die mit zwei AKG C414 abgenommen wird.

Das wichtige dabei: die Band liefert den Sound. Die Jungs sind seit Ewigkeiten zusammen und versuchen sich nicht mit LautstĂ€rke auf der BĂŒhne zu ĂŒberbieten. Sie ergĂ€nzen sich und suchen sich ihre Freiheiten im Arrangement ohne den Gesamtsound zu zerstören. Eine phantastische Band.

„Viele Engineers dachten, sie könnten ihre Arbeitsweise einfach von analog auf digital transportieren“

EventElevator: Der positive Gegeneffekt zum alten „Shit In, Shit Out“ Syndrom?

Robert Scovill: Oh ja, 100-prozentig! Um mal kurz das Thema zu wechseln: Ich glaube, das war und ist immer noch die grĂ¶ĂŸte Herausforderung seit der Umstellung von analog auf digital, egal ob live oder im Studio. Viele Engineers dachten, sie könnten ihre Arbeitsweise einfach von analog auf digital transportieren. Im Studio hast Du Dir bei analog immer Gedanken gemacht, wie „hell“ Instrumente im Spektrum sind. Du hast Dir ĂŒberlegt, wie viel „Top End“ du hast, bevor du aufnimmst und wie viel du brauchst, um das nicht spĂ€ter im Mix mit viel EQ-ing zu platzieren. Das Resultat wĂ€re gewesen: Rauschen.

Heute ist es so, dass du einen Sound danach beurteilst, ob er „fett“ ist, ob alle harmonischen Elemente vertreten sind, die du in der Aufnahme benötigst bevor der Sound digitalisiert wird. Ich arbeite eben gerade viel mehr an der Quelle des Klangs (am Mikrophon, der Platzierung und Arrangement, Anm.d.Red.), als noch zu analogen Zeiten. Und wie schon gesagt, diese Band macht es mir dabei sehr einfach.

EventElevator: Die PA wird gerade geflogen. Was benutzt Du?

Robert Scovill: L-Acoustics K1 als Left/Center/Right PA mit KUDOs als Center Cluster. Die Subs werden neben den Left/Right Clustern geflogen. Das Center Cluster dient dabei als Phantommitte. Als Outfills ebenfalls KUDOs. Das schöne ist, dass die geflogenen Sub Cluster keine Auslöschungen mit den K1-Arrays ergeben, sondern sich ergĂ€nzen und linear wirken und den Frequenzgang nur erweitern. Das K1 selbst geht ja schon bis auf 30 Hz herunter. Das schöne ist, dass du mit dem System, so wie es hier hĂ€ngt, 12-14 dB weniger Bass auf der BĂŒhne hast.

„Tom Petty meinte irgendwann mal: Hey, du brauchst uns doch gar nicht fĂŒr den Soundcheck“„Tom Petty meinte irgendwann mal: Hey, du brauchst uns doch gar nicht fĂŒr den Soundcheck“EventElevator: Warum ein Center?

Robert Scovill: Das hat mit Tom 1987 angefangen. Wir haben in den USA viele „Sheds“ gespielt, mit ĂŒberdachten und nicht ĂŒberdachten Bereichen, die konisch, wie Amphitheater aufgebaut sind und zwischen 10.000 und 19.000 Besucher fassen. Wir haben damals einfach nicht die Abdeckung bekommen, die wir benötigten und begannen, mit Left-Center-Right-Anordnungen zu experimentieren. Die AnfĂ€nge mit Line Arrays waren lausig.

Aber mit den heutigen Technologien und dem LCR-System des Avid Venue klappt das bestens. Damals haben wir anfangs versucht, Arrays neben Arrays zu hĂ€ngen und das Phasing zwischen den Arrays war unglaublich, die Abdeckung war aber ganz okay. Die Entwicklung der Technik hat uns gerettet. Der Parameter „Global Divergence“ auf dem Venue hilft ungemein, wenn du das auf 50% und den Pan auf Mitte stellst, hast du die gleiche LautstĂ€rke auf allen Arrays.

Trotzdem folgt der Sound dem Pan-Regler bei links und rechts. Es erfordert aber ein Alignment, dass die Systeme bis zu 12-14Khz in Phase sind. Sonst funktioniert es nicht. Andernfalls triffst du Entscheidungen fĂŒr den Mix, die nur fĂŒr die Mixposition gĂŒltig sind. Die KUDO-Mitte hilft auch, den Focus immer auf der BĂŒhnenmitte zu behalten, es macht mich selbst immer wahnsinnig, wenn ich Konzerte besuche, bei denen extrem links/rechts gepanned wird und ich immer eine Boxenseite vor mir habe. 

EventElevator: Was benutzt Du fĂŒr das Alignment der Systeme?

Robert Scovill: Rational Acoutics Smaart. Damit verbringen wir ungefĂ€hr 70% der Zeit beim Soundcheck. Ich beginne mit dem Center, dann die K1 dazu, Outfills zusammen mit der jeweiligen K1-Seite und dann die Fronfills, bestehend aus dVdosc in einem LCR-Setup, dann noch eventuelle Delays, je nach Halle. Immer wenn wir in eine Halle kommen, setze ich mich mit meinem PA-System-Tech zusammen und wir erstellen die Files fĂŒr die Ausrichtung und das Rigging. Ich nenne meine System Techs immer „PA Jedi Knight“.  Die Jungs mĂŒssen echt gut sein, die Interpretationen der Daten sind eben auch nur so gut wie die Daten, die eingegeben werden.

„Soundleute sind die einzigen, die nie die Chance hatten, zu ĂŒben oder an ihrer Performance zu feilen“„Soundleute sind die einzigen, die nie die Chance hatten, zu ĂŒben oder an ihrer Performance zu feilEventElevator: Du arbeitest seit 2005 mit dem Venue-System?

Robert Scovill: Ja, das Pult ist 2004 auf den Markt gekommen, bei Tom Petty haben wir es seit 2005 dabei. Digidesign hat mich im Jahr 1999 angerufen und mich gefragt ob, sie eine Live Konsole auf den Markt bringen sollten. Zu der Zeit habe ich noch gesagt: „Bitte tut das nicht“. Aber als Digidesign mir das Konzept vorstellte, wurde mir schnell klar, dass es eine wegweisend neue Art von Pult werden könnte. Also habe ich als Consultant unterschrieben, durfte am Konzept mitarbeiten und meine Erfahrungen einfließen lassen.

Seit 2005 arbeite ich jetzt Vollzeit fĂŒr Avid als Senior Market Specialist, kann jedoch meine Projekte und meine Freelance-TĂ€tigkeiten weiterfĂŒhren. Es hat gut geklappt, sogar meine Idee des virtuellen Soundcheck. Die Idee zu dem Workflow hatte ich ungefĂ€hr seit 1994. Ich habe damals schon mit analogen Konsolen und ADAT-Maschinen experimentiert. Ich habe mir sogar analoge Konsolen mit zusĂ€tzlichen Insert-Punkten hinter den Pre-Amps modifizieren lassen und so bei Tom Petty, Rush und Def Leppard gearbeitet. Damit hatte ich immer die Möglichkeit, weiterzuarbeiten, wenn die Band schon weg war. Tom Petty meinte irgendwann mal: Hey, du brauchst uns doch gar nicht fĂŒr den Soundcheck. Ich glaube das war das letzte Mal, dass ich mit den Jungs in einer Halle einen Soundcheck hatte.

Bis auf Proben fĂŒr eine neue Tour natĂŒrlich. Soundleute sind die einzigen, die nie die Chance hatten, zu ĂŒben oder an ihrer Performance zu feilen. Du kannst plötzlich Sachen ausprobieren, die du dich vorher nie getraut hast, da immer eine Band auf der BĂŒhne oder Publikum im Saal war. Wir nehmen bei Tom Petty jede Show auf. ZusĂ€tzlich zu den Einzelspuren kommt noch mal ein 5.1-Surroundmix. Die Files nehme ich dann fĂŒr den nĂ€chsten Gig. ZusĂ€tzlich werden alle Files mit den Aufnahmen der Kameras nach LA geschickt. Dort wird alles gemischt, fĂŒr Specials fĂŒr Fanclubs, eventuelle spĂ€tere Releases oder Ă€hnliches.

EventElevator: Benutzt Du den virtuellen Soundcheck auch bei kleineren Gigs, bei denen der BĂŒhnensound nicht vernachlĂ€ssigt werden kann? Wie ist es mit Einzelshows?

Robert Scovill: Auf jeden Fall. Ich mische öfter als Freelancer auch mal Club Gigs. Auch bei Industriejobs ist das immer wieder der Fall. Erst einmal versuche ich, via Smaart die PA mit der BĂŒhne in Phase zu bekommen. Dann ist es mir wichtig, nicht nur mit einer Soundcheck-CD das System zu tunen, sondern mit Signalen die der realen Situation wesentlich nĂ€her kommen als eine CD. Auch wenn vielleicht ein anderes Mikro als das auf der ProTools Session benutzte auf der BĂŒhne steht, kann ich damit schon abschĂ€tzen, wie das System auf verschiedene Situationen reagieren wird. Zudem kann ich schon erste Einstellungen an den KanĂ€len vornehmen und bin dann wesentlich besser auf die Band vorbereitet.

Ich arbeite auch mit Returns vom ProTools auf die BĂŒhne, um z.B. Gitarrentracks ĂŒber den Gitarrenamp laufen zu lassen und kann mir schon mal anhören, was mich erwarten wird. Auch hier kann ich noch mal an der Phase arbeiten. Besonders bei Gigs in den Kirchen in den USA, die einen großen Eventcharakter haben, ist das wichtig. Meistens sind die akustisch nicht gerade vorteilhaft gebaut. Hier ist die Phase zwischen PA und Backline essentiell. Das kann ich aber nur mit dem virtuellen Soundcheck.

Serato PlugInSerato PlugInEventElevator: Ein Special des Pultes ist ja die direkte Integration von PlugIns. Was benutzt du in deinem Mix?

Robert Scovill: Oh, viel. Aber genauso wie bei Outboard Equipment: du musst immer wissen was du tust. Ein PlugIn um des PlugIns Willen macht keinen Sinn.  Auf der anderen Seite gibt es die Hardliner, die PlugIns verdammen. Es gibt unfassbar gute Programmierer und Algorithmen auf dem Markt und warum sollte ich das Potential nicht nutzen? Du bekommst Probleme, wenn du Equipment benutzt, um das Fehlen eines Mixkonzepts auszugleichen, egal ob mit analoger oder digitaler Technik. Aber hier zahlt sich auch der virtuelle Soundcheck wieder aus, hier kann man jetzt in Ruhe ausprobieren, ob dieses oder jenes PlugIn das ist, was man braucht. Ich glaube, dass es der richtige Weg ist und die Schulung fĂŒr Interessierte und User entsprechend gut sein muss.

Wenn ich in der analogen Welt eine Industrieshow vorbereitet habe, wurden im Lager erst einmal zwei Tage Racks inklusive der Verkabelung zusammengeschraubt. Das gehört der Vergangenheit an. Ich erstelle im Offline-Modus meine Show, inklusiver meiner PlugIns und schon kann es los gehen. Es braucht weniger Truckspace und du hast alles dabei. Egal, welche Änderungen kommen, du kannst darauf reagieren. Auch wenn ich jetzt bei Avid bin: meiner Meinung nach sollte jedes Pult ĂŒber solch eine PlugIn-Struktur verfĂŒgen und jeder Engineer sollte es nutzen können. Egal, von welcher Marke das Pult kommt. Leider werden wir uns nicht alle auf ein OS einigen können.

„Wenn das Publikum die Vocals nicht verstĂ€ndlich genug wahrnimmt, sei es auch nur die Nuancen, wirst du verlieren“„Wenn das Publikum die Vocals nicht verstĂ€ndlich genug wahrnimmt, sei es auch nur die Nuancen, wirst du verlieren“

EventElevator: Okay, das klingt nach einer spannenden Zukunft. Wie arbeitest Du am Mix von Tom Petty?

Robert Scovill: Was ich an der Venue mag ist, dass wir zu den VCAs das gute alte Subgruppenprinzip erhalten haben. Das Problem ist, gute Pegel fĂŒr das Recording auf das Band zu bekommen und trotzdem die Fader im oberen Bereich zu fahren, um eine gute Auflösung des Signals zu haben. Der Inputlevel der Tapereturns muss wieder genau dem Live-Signal entsprechen. Sonst macht der virtuelle Soundcheck keinen Sinn. Auf dieser Seite kann nicht mit Offsets arbeiten. FĂŒr die eigentlichen musikalischen Pegel der einzelnen Gruppen zueinander benutze ich dann wieder das Subgruppenrouting. Subgroups sind fĂŒr mich richtige Instrumentengruppen, VCAs beziehen sich bei mir immer auf Akteure. Die Subgruppen sind auch das, was ich einem angeschlossenen Ü-Wagen bei Übertragungen schicke. Nicht die einzelnen Spuren.

Ich beginne immer mit den Vocals. Wenn das Publikum die Vocals nicht verstĂ€ndlich genug wahrnimmt, sei es auch nur die Nuancen, wirst du verlieren. Die Vocals mĂŒssen verstĂ€ndlich sein aber trotzdem noch zum Gesamtsound der Band gehören. In Toms Kanal habe ich einen Softtube Trident-A-Range-EQ, zudem einen dynamischen Serato-Rane-Series-Kompressor, je nach Song. Tom kann in hohen Parts leicht nasal werden. Serato EQs benutze ich auch fĂŒr die geschmackliche PA-Einrichtung.

Softube Trident PulgInSoftube Trident PulgInEin wichtiger Teil meines Workflows im Mix ist die parallele Kompression auf diversen Gruppen. Besonders bei Schlagzeug, Bass und Gitarren. Ich habe also Gruppen doppelt anliegen: Zum einen komprimiert, zum anderen ohne Kompression, und das wird gemischt. Ich war sehr froh, als wir die Delaykompensation aus dem ProTools auf die Venue portieren konnten und ich meine alte Arbeitsweise beibehalten konnte. Wir arbeiten gerade noch an der Delakompensation auf der Eingangsseite. Das ist aber ein unfassbar komplexer Vorgang und wird noch eine Weile dauern. Mich stört das nicht, da ich eh innerhalb der Konsole bleibe. Falls ich doch mal so einen Fall habe vergleiche ich einfach die Phase mit Smaart und korrigiere entsprechend.

Auf den Drums benutze ich einen Raumsimulator von Eventide. Ich liebe das Programm „compressed room“ darin. Zusammen mit einem API 550 EQ. Fast dasselbe Setting wie auch im Studio. Bei Tom geht es auch nicht um richtig große EffektrĂ€ume, sondern eher um subtile kleine. Kurze tighte Slaps im Rhythmus der Musik, kurze komprimierte RĂ€ume. Ich bin auch ein Fan der TC-Effekte, auf der Venue laufen z.B. die Algorithmen des M6000 und des Sony Oxford Reverb. Ich warte gerade noch darauf, dass die Softtube PlugIns auf die TDM Plattform portiert werden, da ich ein riesiger Fan davon bin.

EventElevator: Robert, vielen Dank fĂŒr das Interview.

Robert hat sich richtig viel Zeit genommen um mit uns zu sprechen. Dazu war noch Avid Deutschland mit eingeladenen GĂ€sten vor Ort, die auch noch das volle Programm von ihm bekommen haben. Respekt vor dieser Leistung und Danke dafĂŒr. Ihr könnt ihn auf Facebook unter seinem Namen finden. Interessant finde ich die Webinare, die er zusammen mit Avid veranstaltet. Auch fĂŒr Leute, die nicht auf Venue mischen durchaus spannend, da es auch immer um Mix Know-How geht. Termine findet Ihr auf der amerikanischen Avid-Homepage. Seminarsprache ist allerdings Englisch.

Text&Fotos: Oliver Kilian

www.avid.com