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Das Supertalent - Licht, Ton und Video einer TV-Show

Die Solaris-Vorhänge von G#Lec dominieren das Set„Das Supertalent ist die deutsche Version der US-Castingshow „America's got talent“. Nun lässt sich über Sinn und Unsinn solcher Shows trefflich diskutieren, unbestritten ist aber der enorme technische Aufwand, der für deren Realisation betrieben wird. EventElevator hat sich mit Nico Roden unterhalten, Projektmanager für Licht-, Ton- und Videotechnik bei MMC (Magic Media Company).

Ungewöhnlich ist vor allem das Beschallungssystem für das Publikum im Saal. Zum Einsatz kommt Material von AD Systems, laut Roden eine gelungene Alternative für das vorher verwendete System von L-Acoustics, zudem war das Team um AD-Systems-Geschäftsführer Sven Haferkamp stets sehr bemüht und lieferte maßgenaue Lösungen bis in die kleinsten Details.

Bei den Funkmikrofonen setzt Roden auf das neue Axient-System von Shure, das bei Störungen automatisch die Frequenz wechselt und damit optimal für eine Produktionsumgebung geeignet ist, in der immer wieder EB-Teams auftauchen, die trotz Frequenzmanagements im Vorfeld eine potentielle Gefahr darstellen. Aber sollte das Axient-System die Beeinträchtigung einer in Verwendung befindlichen Frequenz registrieren, wird einfach gewechselt – und das auch noch innerhalb von Millisekunden. Abgemischt wurde der Sound für den Saal mit zwei Soundcraft Vi4.

Die Rolle der Saalbeschallung ist im Augenblick im Wandel begriffen: Lange Zeit war Sie untergeordnetes Beiwerk, das die Übertragung für die zahlenmäßig weit überlegenen Zuschauer vor den Fernsehgeräten keinesfalls stören durfte. Mittlerweile setzt ein Sinneswandel ein, die Verantwortlichen begreifen langsam, dass die Emotionen des Publikums im Saal durchaus Einfluss darauf haben, wie die Show auf der Mattscheibe wirkt. Und diese Emotionen wiederum befördert man am besten mit einer ordentlichen Portion tiefer Frequenzen und angemessener Lautstärke.

Optisch sind die Solaris-Vorhänge von G#Lec der klare Hingucker, als Movinglights kommen Geräte von Robe und Impression XL von GLP zum Einsatz. Stilisierte Kronleuchter sind mit Mistrips von Barco bestückt, auch die LED-Wand im Hintergrund stammt von Barco. Die Ansteuerung erfolgt durch grandMAs der zweiten Version.

Im Interview erläutert Nico Roden die Details des verwendeten Materials:


Videointerview mit Nico Roden, Projektmanager MMC


www.mmc.de


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