12. Dezember 2017

Digitale Laserprojektoren für Festival of Lights

Projektionsmapping auf den Berliner Dom Projektionsmapping auf den Berliner Dom © Festival of Lights | Frank Hermann

Einer der führenden Spezialisten für Laserprojektion, Digital Projection, beeindruckte kürzlich sowohl die Veranstalter als auch die Besucher des 13. Festival of Lights in Berlin. Eine Reihe von Laserprojektoren war dort installiert worden, um Video-Mappings an Schlüsselpunkten der Stadt zu realisieren.

Mit einem neuerlichen Schwerpunkt auf digitale Projektionen war das diesjährige Festival das bisher größte und erfolgreichste mit mehr als zwei Millionen Besuchern. Installationen, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in spektakulärem Licht präsentierteten, legten die Messlatte in diesem Jahr mit beeindruckenden Shows noch höher.

Jedes Jahr im Oktober verwandelt das Festival Berlin in eine Stadt der Lichtkunst, mit Installationen von nationalen und internationalen Künstlern, die berühmte Wahrzeichen, Denkmäler, Gebäude und Plätze zu gigantischen Bühnen machen. In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Integrator Pronorm Urban Experiences – zum sechsten Mal in Folge der bevorzugte Partner für die technische Installation beim Festival of Lights in Berlin – konnte Digital Projection wesentliche Produkte für drei Standorte mit Video-Mapping-Installationen bereitstellen: Berliner Dom, Staatsoper Unter den Linden und Nicolaikirche.

Der Berliner Dom wurde mit 14 Digital Projection M-Vision Laser 18K Projektoren ausgestattet, die mit 4,0 - 7,0 Linsen mit einer HDBaseT-Schnittstelle ausgerüstet waren. Die Projektoren wurden mit zwei Vioso Media-Servern mit jeweils acht Ausgängen verbunden. An der Staatsoper Unter den Linden wurden zehn Digital Projection Titan Super Quad 20.000 Lumen Projektoren mit verschiedenen 1,9 - 3,5 Linsen installiert, die mit zwei weiteren Vioso Media-Servern (jeweils acht Ausgänge) verbunden wurden. Zuletzt wurde die Nicolaikirche mit vier Digital Projection M-Vision Laser 18K Projektoren im Portraitmodus mit 1,8 - 2,4 Linsen ausgestattet, die mit einem Vioso Media-Server mit vier Ausgängen verbunden wurden.

Andreas Voss, Regional Sales Manager DACH bei Digital Projection, kommentierte wie folgt zur Produktauswahl: „Diese Produkte eignen sich perfekt für derartige Projekte. Lasertechnologie erzielt eine hohe Lichtausbeute sowie Farb- und Lichtgleichförmigkeit – wesentliche Faktoren für ein erfolgreiches Video-Mapping. Darüber hinaus können sie im Vergleich zu Lampenprojektoren problemlos im Portraitmodus konfiguriert werden, womit ein Mapping von nahezu allen Bauwerken ermöglicht wird.“

Die Größe, der Maßstab und das Umfeld des Festivals sorgten zusätzlich für Projektkomplexität und Zeitdruck, wie der Regional Sales Manager von Digital Projection, Benelux Fred Mijer, verriet, der für den Pronorm-Kontakt verantwortlich ist: „Pronorm hatte vier Tage Zeit, um die gesamte Einrichtung, einschließlich Mapping, abzuschließen. Gleichzeitig kämpfte das Team gegen Witterungsbedingungen – die Arbeit im Freien ist immer eine Herausforderung, aber insbesondere dann, wenn es das Wetter, wie in diesem Fall, nicht gut mit einem meint! Das Team arbeitete an mehreren Standorten an groß angelegten Projekten, für die eine Menge an Ausrüstung erforderlich war.“

Birgit Zander, die Festivalleiterin und Kreativdirektorin des Festival of Lights in Berlin, sagte: „Seit der Gründung des Festivals 2005 konnte der Erfolg mit jedem Jahr weiter gesteigert werden. Wir haben das Projection-Mapping seit vielen Jahren als Hintergrund für die Eröffnungsveranstaltung verwendet und es ist auch die Eröffnung der Weltmeisterschaft im Projection-Mapping. Damit definieren wir tatsächlich den so genannten Gold Standard und die Qualität der verwendeten Ausrüstung ist wesentlich, vor allem, da wir auf einer Weltbühne arbeiten.

„Die Technologie der digitalen Laserprojektoren erzielt überragende Ergebnisse und konnte die Leistung der bisher verwendeten Projektoren deutlich übertreffen. Das half zweifellos dabei, die Geschichten unserer globalen Partner und Sponsoren, wie Netflix, National Geographic und Triumph, zu erzählen, für die visuelle Identität entscheidend ist. Es war eine erfolgreiche Veranstaltung und wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeiten mit Digital Projection in der Zukunft.“

Abschließend sagt Andreas Voss: „Wir waren begeistert, Teil des Festivals of Lights in Berlin zu sein, durch das Digital Projection wahrhaftig eine Weltbühne erreichen konnte. Die Lichterfestivals setzen Trends für eine Reihe an Projektionsmöglichkeiten und -anwendungen, die anschließend in anderen Gebieten zum Einsatz kommen. Künstler arbeiten zunehmend daran, Grenzen mithilfe von Projection-Mapping zu sprengen und die Mitarbeit daran – durch die Bereitstellung unserer erstklassigen, innovativen Lasertechnologie – ist ein spannendes Projekt für uns.“