22. August 2012

Parasol Systems: Den Kopfbewegten Beine machen

Das Rigg über der Bühne in Baku bestand unter anderem aus drei konzentrischen Ringen, wobei zwei der Ringe mit dem Parasol KLR System ausgeführt waren | Foto: Ralph LarmannDas Parasol KLR System erlaubt es, Movinglights entlang einer ringförmigen Traverse mit bis zu 60 Inches (1,5 Meter) in der Sekunde zu fahren. Anhalten, starten, die Richtung wechseln und auf eine definierte Position fahren sind alles steuerbare Features. Dadurch ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten für den Einsatz von unterschiedlichen Fixtures. Neben rund 1.400 Moving Lights und insgesamt 2.800 Scheinwerfern war es in diesem Jahr ein Parasol KLR (Kinetic Light Ring) System, das den Eurovision Song Contest um ein neues technisches Highlight bereicherte.

Das Rigg über der Bühne in Baku bestand unter anderem aus drei konzentrischen Ringen, wobei zwei der Ringe mit dem Parasol KLR System ausgeführt waren. An diesen Ringen waren Clay Paky Alpha Beam 1500 geriggt. Der innere Ring hatten einen Durchmesser von 3,5 Metern und war mit 10 Clay Paky Alpha Beam 1500 bestückt, der zweite Ring mit rund 6 Metern Durchmesser trug 16 Clay Paky Alpha Beam 1500. Ein weitere Ring mit 10 Metern Durchmesser mit 24 Clay Paky Alpha Beam 1500 schloss diese Konstruktion nach außen ab. Alle Ringe waren unabhängig voneinander über Motoren in der Höhe verfahrbar. Die zusätzliche unabhängige Rotation des KLR System erlaubte dabei einen völlig neuen visuellen Eindruck.

Parasol-Techniker John Johnson war in Baku vor Ort, um die Installation zu überwachen und das System zu steuern. Die Steuerung der KLR Ringe erfolgte über Ethernet über einen Laptop mit der Parasol Steuerungs-Software. Die Moving Lights wurden über grandMA2 Pulte via Wireless DMX gesteuert.

Installation in 1,5 Stunden

„Die Installation hat vor Ort dank des intelligenten Designs lediglich eineinhalb Stunden gedauert“, erklärte Johnson. Die Ringe kamen in vier bis sechs Stücken und ließen sich schnell zusammensetzen. Lichtdesigner Jerry Appelt kommentierte das System so: „Das Parasol System war etwas vollständig Neues und sehr interessant. Wir haben es während des Auftritts des Präsidenten-Schwiegersohns Emin und bei der Siegerin Loreen am Ende der Show eingesetzt, und es sah wirklich spektakulär aus. Wir haben viel positives Feedback dazu erhalten. Das System war außerdem sehr zuverlässig, und der Support war großartig.“

Hermann Fruhm, CEO Parasol, kommentierte: „Es war für uns eine unglaublich spannende Erfahrung, Teil des Eurovision zu sein. Er hat schon eine so lange Tradition, und die Zuschauer sind immer gespannt, mit welch neuen Technologien bei der aktuellen Ausgabe gearbeitet wird.“

Ein weiteres Produkt von Parasol, das ACS™ System, wurde jüngst mit dem “Live Design 2011-2012 Product of the Year Award” im Bereich Rigging ausgezeichnet. Mithilfe dieses Systems lassen sich Moving Lights über individuell konfigurierbare gerade oder gekrümmte Strecken verfahren. Die Gewinner des Awards werden von renommierten Designern und Programmierern gekürt. Die Vergabe der Awards erfolgte im Rahmen einer eigenen Feierlichkeit in New York im Umfeld der Live Design Broadway Master Classes.


Demovideo von Parasol Systems




www.parasolsystems.net