01. September 2013

Südtiroler Metal-Highlight mit Electro-Voice

Große Musikspektakel: 12 000 Metal-Fans feierten das 20. „Rock im Ring“-Festival in Südtirol mit Top-Bands wie Volbeat und Suicidal TendenciesIn der Rock- und Metal-Gemeinde genießt das „Rock im Ring“-Festival im Südtiroler Ort Klobenstein am Ritten mehr und mehr Kultstatus.

Denn kaum woanders kann man die besten Metal-Bands der Welt in schönerer Bergkulisse live erleben, als hier in dem Ort oberhalb von Bozen. Über 10 000 Zuschauer lockte das 20. Jubiläum am 12. und 13. Juli an – sie erlebten Top-Acts der Metal-Szene, darunter: Volbeat, Suicidal Tendencies, Heaven Shall Burn, Valient Thorr und Insanity Alert.

Die tontechnische Betreuung übernahm, wie in fast allen Jahren davor, das Team der Rental-Company Spacelights. Klemens Riegler, Chef der Bozner Firma, macht eine deutliche Entwicklung des Festivals aus: „Seit fünf, sechs Jahren kommen immer mehr Fans zu dem Festival. Rock im Ring ist jetzt kein lokales Event mehr, es zieht Rock-Fans aus ganz Italien, Schweiz und Deutschland an.“ Mit der Größe sind, so Riegler, auch die technischen Anforderungen gewachsen. Für die 20. Ausgabe wollte man den Fans das „optimale System“ bieten. „Wir haben uns eine Landkarte von der Festival-Location besorgt und mittels LAPS 2.0-Simulationen die bestmögliche Coverage des Areals erarbeitet.“ Als Lösung entschieden sich die Toningenieure für ein Line-Array von Electro-Voice, das aus 32 XLD 281 Komponenten bestand. Gemeinsam mit acht XLC215 und acht Xsubs (beide Electro-Voice) bildete es die Main-PA. Für den Antrieb sorgten jeweils zwölf CP3000S und CP4000S Verstärker von Electro-Voice.

Die Anforderung: 100dB auf dem gesamten Festival-Gelände

„Auf dem Rider stand die Anforderung: 100dB auf dem gesamten Festival-Gelände“, sagt Riegler, „da war klar, was auf uns zukommt.“ Das Rock im Ring sei schließlich das „größte Open Air in der Region.“ Die Bühnenmaße betrugen 16,5 x 12,5 Meter (bei zehn Meter Höhe), das akustisch abzudeckende Gelände hatte die Ausmaße von 40 x 70 Meter. Die große Bühne zählte für den Spacelights-Chef zu den größten Herausforderungen. Um den Musikern einen druckvollen Monitorsound bieten zu können, setzte er Px1152M-Systeme sowie 1 x PSD 218 von DYNACORD und 2 x Tx1122 von Electro-Voice als Drumfill ein. Drei Electro-Voice CP4000S-Amps sorgten für den Antrieb.

Einen entscheidenden Anteil an der gelungenen Performance der Main-PA hatten, so Riegler, NetMax, Lautsprecher-Presets und FIR-Filter. Jeder NetMax-Ausgang sei mit einem speziellen Lautsprecher-Preset versehen gewesen (XLD FIR, XLC215, XSub 80 Hz). Die grafische Benutzeroberfläche mittels IRIS-Net Software habe sich für den südtiroler Sound-Profi ebenfalls ausbezahlt, da es die Einstellung und Kontrolle des Systems deutlich erleichtert habe. „Mit der neuen Presets- und Filter-Generation“, urteilt Riegler nach dem 20. Rock im Ring, „ist die Performance enorm linear. Das System klingt einfach superb! Und mit den Temp-Limiters der Presets kann auch nichts mehr passieren, wenn man über einen langen Zeitraum so viel Power herausholen muss.“

Die Dauer des Events nennt Riegler als weitere Herausforderung. Vor allem der Samstag habe es in sich gehabt, als um elf Uhr vormittags die erste Band auf der Bühne stand und die letzte um zwei Uhr nachts ihre Show beendete. „Die meisten Bands spielten dazu nur 30 bis 45 Minuten lang. Da kann man sich vorstellen, auf wie viele verschiedene Acts man sich bei dem Festival einstellen musste. Und“, ergänzt Riegler vielsagend, „jeder Headliner hatte seine ganz eigenen Sound-Vorstellungen.“  Dennoch lief auch beim runden Rock-im-Ring-Jubiläum alles wunschgemäß. Klemens Riegler: „Der Kunde sagte: Es war perfekt. Was will man mehr.“

www.electrovoice.com
www.riegler.it



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